Ein Fest aus Totenköpfen, Ringelblumen und Kerzen
Um einen Slot zu thematisieren, wird der Tag der Toten häufig herangezogen. Gespielt habe ich 480 Spins zu je 10,00 Einsatz. Heraus sticht jedoch die Entscheidung von Playtech, die Free Games an drei separate Totenkopf- und Münzstapel zu binden.
Das kommt häufig auf. Das Wild kann auf allen Walzen erscheinen und bildet dabei jeweils die bestmögliche Kombination. Gestaltest du aber Slots mit Totenkopf-Thema, gehst du entweder den Weg der Cartoon-Optik, bei der alle ein dämliches Grinsen tragen, oder du machst das, was Playtech in Skullapalooza gemacht hat. Gewinne auf verschiedenen Gewinnlinien werden zusammengezählt. Grinsen wirst du hier gewiss finden, es ist ein Fest, und der Ton passt zur Mathematik des Spiels.
Zum einen ist die Volatilität mit 4 von 6 bewertet. Der beste Einzelgewinn außerhalb der Free Games lag in meinem Test bei 340,00, also dem 34,0-Fachen des Einsatzes. Mit einem Wert von 95,50 % ist der RTP dagegen gering, und Playtech hat die Mathematik also nicht als stramme Feder aufgezogen, sondern eher als Feiertag. Insgesamt setzte ich 4.800,00 und bekam 3.140,00 zurück. Auf das Gitter geht ein Teil davon zurück: 5 Walzen und 40 Gewinnlinien. Bei Spin 51 zahlte ein Treffer 64,00, das Guthaben stand danach bei 9.688,00. Von links nach rechts zahlen Gewinne ab der äußersten linken Walze, und pro Linie zählt nur der höchste Gewinn.
Gewinne zu treffen bleibt unverändert – lande identische Symbole auf aufeinanderfolgenden Walzen. In meinem Test kam das in 123 von 480 Spins vor, also in 26 % der Fälle. Die übrigen 357 Spins gingen leer aus. 70 davon gaben weniger als den Einsatz zurück. Zweimal, bei Spin 69 und bei Spin 307, brachte ein Spin 190,00, also das 19,0-Fache des Einsatzes. Im Grundspiel landen drei Edelsteinsymbole in Pink, Lila und Blau und füllen die drei Stapel: Pink für Expanding Reels, Lila für Pots, Blau für Sliding Wild. Jeder Edelstein füllt dabei ausschließlich seinen eigenen Stapel. Aus dem Grundspiel heraus löst ein Stapel zufällig 10 Free Games aus. Bei mir kam die erste dieser Runden bei Spin 220. In der Runde läuft der Boost dieses Stapels mit.
Auch in das Design der Symbole wurde viel Sorgfalt investiert. Alle Werte der Gewinntabelle beziehen sich auf den Gesamteinsatz eines Spins. In der Gewinntabelle gibt es Pumpkin Skull, Guitar, Marigold Flower und Candle/Bowl, dazu A, K, Q und J. Marigold Flower und Candle/Bowl liegen darunter und zahlen für 5 auf einer Linie das 2,0-Fache des Gesamteinsatzes. An der Spitze der Standardsymbole stehen Pumpkin Skull und Guitar, wobei 5 auf einer Gewinnlinie dir das 2,5-Fache des Gesamteinsatzes geben, und das Wild ersetzt alle Symbole außer den drei Edelsteinen und zahlt selbstständig, mit dem 3,0-Fachen des Gesamteinsatzes für 5.
Die Free Games hängen an drei Totenkopfstapeln
Die Edelsteine treiben die Action an. Neben ihnen gibt es die Pots-Preise und eine Ladung Free Games zu holen. Ein Preisfeld zahlt erst aus, wenn alle seine Punkte gefüllt sind. Mit einem gefüllten Pots-Preisfeld gewinnst du einen Grand-, Mighty-, Major-, Minor- oder Mini-Preis, beim Einsatz von 10,00 also 5.000,00, 1.000,00, 300,00, 100,00 oder 50,00, und das mag einfach klingen, blieb in meinen 480 Spins aber völlig aus. Dieselbe Preisleiter aus Grand, Major, Minor und Mini führt Bigger Piggy Bank 3 Reeler von Inspired Gaming, und aus demselben Haus wie Skullapalooza stammt Blazing Rainbows von Playtech.
Die Edelsteine füllen die Stapel, aus denen die Free Games kommen. Bei mir kam die erste Auslösung aus dem pinken Stapel und lief mit Expanding Reels. Es sind 10 Stück, sobald die Free Games starten, und der Boost des auslösenden Stapels ist aktiv. Diese zehn Spins brachten 46,00, also das 4,6-Fache des Einsatzes. Landet während der Free Games ein Edelstein, der zum auslösenden Totenkopf passt, löst er dessen Boost für einen Spin aus. 63 Spins später löste der blaue Stapel aus, und die Runde mit Sliding Wild zahlte 380,00. Pink erweitert die Walzen auf 6 Symbole Höhe und hebt die Gewinnlinien von 40 auf 100 an. Acht Spins danach folgte die Runde aus dem lilafarbenen Stapel mit 240,00, dem 24,0-Fachen des Einsatzes. Einem Pots-Preisfeld fügt Lila einen Punkt hinzu, und Blau platziert bis zu 5 Sliding Wilds über die gesamte Höhe.
Du profitierst während des Features davon, dass sich die ruhenden Stapel weiter füllen. Löst einer von ihnen zufällig aus, kann das zu 10 zusätzlichen Free Games führen. In meinen drei Runden blieb ein solcher Retrigger aus, jede endete nach ihren 10 Spins. Zudem können alle drei Varianten zeitgleich laufen.
480 Spins ohne einen einzigen Pots-Preis
Mit all dem Gerede von drei Boosts und fünf Pots-Preisen verspricht Skullapalooza viel, hält er es auch? Ausgelöst hat in meinem Test jeder der drei Stapel genau einmal. Überwiegend nein, er ist zweifellos ein ansehnlicher Slot, dank der klaren Grafik und der passenden Animationen. Doch davon abgesehen wirkt die Aufteilung in drei Stapel ein wenig wie eine Spielerei. Der beste Spin fiel bei Spin 283 und damit in eine Free-Games-Runde. Sie fügt einfach nicht sehr viel hinzu, was nicht sowieso schon da gewesen wäre.
Mit 10 Spins pro Auslösung sind die Free Games in der Lage, sich zu verlängern, und es kann jede Runde einen anderen Boost tragen. Ein Retrigger legt dabei wieder 10 Free Games oben drauf. Der Unterschied ist aber nicht so deutlich, wie er es bei drei separaten Features häufig ist. Die Mechaniken funktionieren gut zusammen.
Nachdem ich nun 480 Spins gespielt habe, schleicht sich das Gefühl ein, dass die Stapel-Mechanik womöglich nicht mehr allzu viel zu geben hat. Die drei Auslösungen verteilten sich auf die Spins 220, 283 und 291. Das ist der bedenkliche Teil. Zusammen kamen drei Free-Games-Runden auf 666,00, also 21 % von allem Gewonnenen. Die übrigen 2.474,00 stammten aus dem Grundspiel. Phasenweise fühlt es sich sogar so an, als würde das Warten auf einen gefüllten Stapel das Grundspiel daran hindern, sein Ding zu machen.
Abgesehen davon sind die Änderungen unter der Oberfläche begrenzt, und der beste Spin des Tests brachte das 38,0-Fache des Einsatzes, während der längste Lauf ohne Gewinn 16 Spins währte. Diese Serie endete bei Spin 449. Rechne die ausgebliebenen Pots-Preise dazu. Gemessen am Einsatz von 10,00 entspricht der Grand dem 500-Fachen und der Mini dem 5-Fachen. Von 10.000,00 blieben am Ende 8.340,00 übrig, eine Rendite von 65,4 % über diese 480 Spins. Die 8.340,00 waren zugleich der tiefste Stand der Session. Nie stieg das Guthaben über den Startwert. Versuchst du, Free Games auszulösen, bekommst du einen Eindruck davon, wie sich das anfühlen könnte. Bei mir dauerte es 220 Spins bis zur ersten Auslösung. Gewinne sind da, aber während du auf große Gewinne oder Features wartest, kann es zäh werden, ein wenig eintönig sogar.
Letzten Endes fühlt es sich so an, als würde Playtech hier auf Nummer sicher gehen. In der Optik-Abteilung ist Skullapalooza eine Freude, und das Thema ist stimmig umgesetzt. Als Versprechen hängen die Pots über den Walzen. Punkte bekommt ein Preisfeld nur, wenn in den Free Games ein lilafarbener Edelstein landet. Das Spiel kann gnadenlos sein, ganz zu schweigen von repetitiv. Das macht es eher für geduldige Spieler oder härter gesottene Zocker geeignet.