Die Savanne zahlt erst, wenn die Diamanten haften
In Lion Gems wimmelt es von den Großkatzen, und mit einer unvermeidlichen König-der-Löwen-Anspielung könnte ich starten. Ich habe den Slot 460 Spins lang bei einem Einsatz von 20,00 gedreht. Überhaupt kein Zeichentrickgefühl hat das Spiel allerdings, und die Atmosphäre ähnelt eher einer Safari. Aus 11.000,00 Startguthaben wurden dabei am Ende 10.652,00. Denn die Handlung spielt in einer Savanne. Sie ist voll von Schätzen – Diamanten, Edelsteine und so weiter. Die Diamanten sind im Spiel die Bonus-Symbole, und sie zahlen ausschließlich während des Bonus Game. Ein hartes Spiel mit den entsprechenden Werten dazu ist der Slot von Playson: erstens ist es mit einer Volatilität von 5 von 6 ein harter Slot, und das Hold-and-Win-Prinzip als Spielprinzip sorgt für ein packendes Alles-oder-nichts-Spiel. Dieselbe Hold-and-Win-Sammelmechanik nutzt Playson unter anderem in Rockin' Joker: Hold and Win und Royal Coins: Hold and Win.
Auf einem 5x4-Raster spielt sich die Handlung ab, zusammen mit Playsons Hold-and-Win-Mechanik. Während des Bonus Game landen nur noch Bonus-Symbole auf den Walzen. Es verwendet 20 Felder. Von links nach rechts ab der äußerst linken Walze zahlen Gewinne auf 30 festen Gewinnlinien, und pro Linie zählt nur der höchste Gewinn; um die Felder des Rasters zu füllen, verwendet das Bonus Game haftende Bonus-Symbole. Bei Spin 278 startete diese Runde in meiner Sitzung mit sechs Diamanten. Nach dem Auslösen stehen 3 Respins zur Verfügung, und jedes neue Bonus-Symbol setzt die Respins wieder auf 3 zurück. Die Runde endet erst, wenn die Respins aufgebraucht sind oder alle 20 Felder belegt sind. Wie zu erwarten, kann das zu Serien aufeinanderfolgender Treffer führen. Die längste Serie ohne jeden Gewinn lief in meiner Sitzung dagegen über 16 Spins und endete bei Spin 228. Sie addieren sich im Bonusspiel zu einer Gesamtsumme.
Im Grundspiel gibt es die höherwertigen Symbole, bestehend aus Lion, Rhino, Cheetah, Zebra, Warthog und Flamingo, dazu die Kartenwerte A, K, Q und J. Fünf Rhino zahlen das 8,0-Fache des Einsatzes, fünf Cheetah das 6,4-Fache und fünf Flamingo das 4,0-Fache. Einen Gewinn ergeben 3 oder mehr identische Symbole, solange sie von links nach rechts auf einer Gewinnlinie aneinandergrenzen. Die Kartenwerte bleiben deutlich darunter, bei 1,6x des Einsatzes für fünf gleiche. Dabei hilft die Einbeziehung der Bonus-Symbole: über Diamond Peak bietet jedes Bonus-Symbol die Möglichkeit, ein weiteres Bonus Game auszulösen, wenn es im Grundspiel oder in den Free Spins landet. In meinen 460 Spins löste Diamond Peak allerdings kein einziges zusätzliches Bonus Game aus.
Was Lion Wild, Scatter und die Diamanten jeweils tun
Weil es mehrere Rollen spielt, ist das Lion Wild wirklich der Schlüssel zu hohen Gewinnen bei Lion Gems. Fünf Lion-Symbole auf einer Linie zahlen selbst das 8,0-Fache des Einsatzes. Um Gewinnlinien zu formen, ersetzt es in seiner puren Wild-Rolle jedes der Gewinnsymbole außer Scatter und Bonus. Es erscheint nur im Grundspiel. In den Free Spins tritt an seine Stelle das Wild X2. Den Gewinn jeder Gewinnlinie, an der es beteiligt ist, verdoppelt dieses. Der größte Einzelgewinn meiner Sitzung fiel bei Spin 156 mit 1.540,00, dem 77,0-Fachen des Einsatzes.
Beim Scatter liegt die zweite Rolle. Fünf Scatter zahlen das 100,0-Fache des Einsatzes, drei davon das 2,0-Fache. 8 Free Spins lösen 3 oder mehr davon aus, wenn sie in einem Spin auftauchen, und größtenteils dieselben wie die des Grundspiels sind die Regeln der Bonusrunde. In meinen 460 Spins kam es genau einmal zu einer Freispielrunde, bei Spin 323. Die einzige Ausnahme ist, dass jedes Wild in der Runde ein Wild X2 ist. Weitere 8 Free Spins kommen hinzu, wenn 3 oder mehr Scatter während der Runde landen. In meiner Runde blieb ein solcher Retrigger aus.
Der reizvollste Aspekt von Lion Gems ist offenkundig das Bonus Game. Bei Spin 278 stieg mein Guthaben durch diese Runde von 10.664,00 auf 11.484,00. 6 oder mehr Bonus-Symbole lösen es aus. Die Mystery-Symbole decken sich erst am Ende der Runde eines nach dem anderen auf. Jedes davon trägt einen Gewinn im Wert des 1-, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7-, 8-, 10-, 12-, 14- oder 16-Fachen des Einsatzes, der am Ende als Summe ausgezahlt wird, und dazu kommen die Mystery-Symbole, die sich zufällig in das Mini-, Minor- oder Major-Jackpot-Symbol verwandeln – 20x, 50x und 150x des Gesamteinsatzes. In meiner einzigen Bonusrunde landete kein Mystery-Symbol, sodass keiner dieser drei Jackpots aufgedeckt wurde.
Was 460 Spins bei einem Einsatz von 20,00 ergaben
Der Grund für die Auswahl dieses Themas könnte gewesen sein, etwas Abstand zu den gewohnten Hold-and-Win-Slots zu schaffen, auch wenn es bei Playson durchaus den einen oder anderen Safari-Fan geben mag. Den gegenteiligen Weg hat Playson eingeschlagen, wo andere auf niedlich setzten. Von den 102 zahlenden Spins meiner Sitzung brachten 46 weniger als den Einsatz zurück. Beigemischt hat es ein raues Thema, das zu den Werten und Mechaniken passt. Das Guthaben schwankte dabei zwischen 9.666,00 und einem Höchststand von 12.386,00 bei Spin 332. Wenn das Spiel seinen Lauf nimmt, tritt das Thema ehrlich gesagt sowieso in den Hintergrund und wird irgendwie belanglos. Mit "seinen Lauf nehmen" meine ich natürlich jene langen Serien aufeinanderfolgender Respins. Hold-and-Win-Slots wie dieser können sie hervorbringen. Mit den Jackpots dazu ist es kein Wunder, dass das Spiel mit einem Grand Jackpot vom 3.000-Fachen des Einsatzes aufwartet, wenn alle 20 Felder gefüllt sind. Bei Spin 278 blieben sieben der 20 Felder frei.
Kurzweilig ist das Grundspiel für sich allein, aber das Bonus Game und die Free Spins sind der Ort, an dem die Ausschläge entstehen. Die angegebenen 95,50 % RTP und die Rückgabe dieser einen Sitzung lagen nah beieinander, doch 460 Spins bleiben eine kleine Stichprobe. In meiner Sitzung über 460 Spins brachten die beiden Features zusammen 2.260,00 ein, also 26 % von allem, was gewonnen wurde. Insgesamt setzte ich 9.200,00 und bekam 8.852,00 zurück. Das Bonus Game bei Spin 278 schloss mit dreizehn haftenden Diamanten und 41x des Einsatzes ab, und die Free Spins bei Spin 323 zahlten 72,0x. Zwischen den beiden Runden lagen 45 Spins, und nach den Free Spins stand das Guthaben bei 12.354,00. Über die ganze Sitzung gerechnet: 102 von 460 Spins zahlten, und am Ende standen 96,2 % des Einsatzes zurück auf dem Guthaben.