Fünf Kugeln zu 0,20 ergeben einen Einsatz von 1,00
Olympus Plinko ist kein Slot, sondern wurde als Plinko-Board gebaut. Die Anzahl der Kugeln und der Einsatz pro Kugel werden dabei getrennt eingestellt, und der Gesamteinsatz ist das Produkt aus beidem. Auf ihm fallen Kugeln durch eine Pyramide aus Stiften in die Gewinnfächer entlang der Basis.
Vorab so viel: Es handelt sich um ein äußerst schlichtes Spiel. Über 320 Spins zu je 1,00 habe ich insgesamt 351,20 gewonnen. Seine Auszahlungen hängen zu einem großen Teil am Prize Wheel.
Meine erste Reaktion war etwas durchwachsen, als ich das Spiel startete. Mein Guthaben fiel in dieser Session tiefstens auf 969,20. Etwas altbacken und schal schien die optische Anmutung, fast wie etwas, das Betsoft 2012 gemacht hätte. Mit Plinko Rush betreibt Betsoft ein zweites Plinko-Board im selben Format aus fallenden Kugeln. Vielleicht wurde es das auch. In The Kingdom of Cardia hat das Studio ein Plinko-Feature dagegen in einen Walzenslot eingebaut, dort auf Walze 1. Zugegebenermaßen weckte der Look des Boards aber etwas Hoffnung auf die Aussicht, dass ich originelle neue Features erleben würde. Wie sehr ich mich geirrt habe.
Olympus Plinko ist ein Plinko-Board mit Thema rund um den Olymp, und das Spiel läuft an einer Stiftpyramide, wobei der Zähler für das Extra Prize Wheel rechts oben über dem Board platziert ist. Eine Bump-Schaltfläche rüttelt das Board an und erhöht dabei kurzzeitig die Geschwindigkeit der Kugeln. Einen Aufbau von 1 bis 100 Kugeln pro Spiel und Gewinnfächern entlang der Basis hat es. Ein Gesamteinsatz von 1,00 entsteht so zum Beispiel aus fünf Kugeln zu 0,20 pro Kugel. Im Einsatzpanel kannst du von 0,01 bis hinauf zu 5,00 pro Kugel setzen.
Was in den Gewinnfächern steht, von 0,1 bis 200
Ich erkenne beim Blick auf die Gewinnfächer 7 Werte von verschiedener Höhe und in verschiedener Position. Von der Mitte nach außen lauten sie 0,1, 0,2, 0,4, 1, 3, 75 und 200, jeweils bezogen auf den Einsatz pro Kugel. In der Mitte, wo die Fächer am wenigsten zahlen, geht es von 0,1x des Einsatzes pro Kugel bis hinauf zu 200x an den beiden Außenrändern, solltest du eine Kugel dort hinein bekommen. Zwischen der 75 und der 3 sitzt auf jeder Seite außerdem ein Spin-Fach. Nebeneinander entlang der Basis liegen alle Fächer. Bei 0,20 pro Kugel entspricht das äußerste Fach damit 40,00 und das kleinste 0,02. Damit ist es möglich, bei jedem beliebigen Spin mehrere davon zeitgleich zu treffen.
Die verstellbaren Multiplikatoren erscheinen als drei Positionen zwischen den Stiften. Du kannst sie von links nach rechts über das Board schieben und dorthin ausrichten, wo die Kugeln fallen. Eine sehr wichtige Rolle spielen sie, wie du sehen wirst. Auch die Ergebnisse des Prize Wheel werden von den Kugelmultiplikatoren beeinflusst, die progressiven Jackpots ausgenommen. Ihr Multiplikator klettert von 2x auf 4x und dann auf 6x, wenn eine Kugel sie nacheinander passiert, und du wirfst die Kugeln und hoffst auf einen anständigen Treffer oder auf ein Spin-Fach.
Drei Prize-Wheel-Runden in 320 Spins
In diesem Spiel ist kein klassischer Bonus zu finden, stattdessen bringt eine Kugel, die in einem Spin-Fach landet, einen Prize-Wheel-Spin ein. Die beiden größten Einzelgewinne meiner Session stammten aus solchen Runden. Das passiert gar nicht so oft. Zwischen der ersten und der zweiten Runde lagen bei mir 83 Spins, zwischen der zweiten und der dritten 67. In meinen 320 Spins kam das Prize Wheel dreimal, zunächst auf Spin 20 mit 25,00, dann auf Spin 103 mit 63,00 und zuletzt auf Spin 170 mit 77,00. Auf Spin 170 stand mein Guthaben mit 1.103,50 auf dem Höchststand der Session. Insgesamt waren das 165,00 und damit 47 % von allem, was ich gewonnen habe. Die restlichen 186,20 meines Gesamtgewinns verteilten sich auf alle anderen Spins. Neben einer Reihe von Multiplikatoren liegen auf dem Rad auch zwei progressive Jackpots, der Lucky Jackpot und der Super Progressive Jackpot.
Daneben registriert ein Zähler oben rechts die Kugeln auf dem Weg zu 1.700. Der Fortschritt wird für jeden Wert des Einsatzes pro Kugel getrennt gespeichert, ein Wechsel des Einsatzes schaltet also auf einen anderen Zähler um. Werden sie erreicht, gibt es einen Extra-Prize-Wheel-Spin mit Bargewinnen oder Freikugeln.
Was die 320 Spins am Ende übrig ließen
Bei Olympus Plinko hängt vieles am Prize Wheel, wie schon erwähnt. Der größte Gewinn außerhalb der Radrunden lag bei mir bei 27,00 auf Spin 318. 79 zahlten über 320 Spins überhaupt etwas, davon 34 weniger als den Einsatz. Meine längste Serie ohne jeden Gewinn endete auf Spin 158. Ich kam mit 1.031,20 aus 1.000,00 heraus, also 109,7 % zurück.
Und sicher, als Nebenbei-Spiel könnte es passabel funktionieren, sofern dich schlichte Boards und lange Durststrecken nicht super langweilen — meine längste lief 16 Spins.